„Offensive Kulturbus“ fährt weiter auf Erfolgskurs
Das Berliner Modellprojekt wurde bis Ende 2027 verlängert
Die von der Offensive Tanz für junges Publikum Berlin gUG getragene Initiative „Offensive Kulturbus“ bleibt auf der Straße: Das erfolgreiche Berliner Modellprojekt zur kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen wird erneut verlängert – nun bis Ende 2027. Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt dafür weiterhin jährlich 200.000 Euro zur Verfügung. Damit setzt Berlin ein starkes Zeichen für gerechte Zugänge zu Kunst und Kultur für junge Menschen in allen Bezirken.
Der Kulturbus ermöglicht kulturelle Teilhabe
Seit dem Projektstart im Herbst 2021 wurden bereits rund 75.000 Kinder und Jugendliche kostenfrei zu Kulturveranstaltungen gefahren. 85 Berliner Kulturorte – darunter Theater, Opern- und Tanzhäuser – nehmen inzwischen am Projekt teil. Schulen und Kitas aus dem gesamten Stadtgebiet profitieren von dem Angebot, das gezielt dort ansetzt, wo kulturelle Teilhabe im Alltag an praktischen Hürden scheitert: an langen Wegen, großen Gruppen, Personalmangel oder fehlender Barrierefreiheit. Der Kulturbus bringt die Kinder direkt von der Bildungseinrichtung zum jeweiligen Kulturort und wieder zurück – unkompliziert, kostenfrei und verlässlich.
Berliner Modell als Vorbild für andere Städte
Begleitende Evaluationen zeigen: Über zwei Drittel der teilnehmenden Einrichtungen geben an, dass ein Kulturbesuch ohne die „Offensive Kulturbus“ nicht möglich gewesen wäre. So wird kulturelle Bildung für viele Berliner Kinder erstmals Realität. Mit der verlängerten Förderung können in den kommenden Jahren mehrere hundert zusätzliche Fahrten mit externen Busunternehmen realisiert werden. Die „Offensive Kulturbus“ gilt inzwischen bundesweit als Vorbild: Zahlreiche Städte haben das von Berlin entwickelte Modell übernommen oder eigene Programme nach diesem Ansatz gestartet.
