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Besprechung heute

Ernő Dohnányi

Ladislav Fanzowitz - Piano

Pavlik Records 1 CD PA 0544-2-131

Der Pianist und Komponist Ernö Dohnányi wurde 1877 in Bratislava geboren und starb nach bewegtem Leben und Schaffen 1960 in New York. Seine Musik ist einerseits von Brahms beeinflusst, andererseits gibt es enge Verbindungen zur ungarischen Musik in der Nachfolge von Liszt. Spuren davon lassen sich schon in den frühen Variationen mit Fuge op. 4 finden, die allerdings immer wieder von kräftigen Bravour-Auswüchsen überlagert werden. Der 1980 geborene Pianist Ladislav Fanzowitz widmet sich diesem über 18 Minuten dauernde Kolossal-Opus mit Können und Emphase, doch droht die Wirkung im häufigen Fortissimo zu ersticken. Insgesamt würde man sich einen differenzierteren Anschlag wünschen. Ähnliches gilt für die Variationen über ein ungarisches Volkslied op. 29, wobei die ungarischen Elemente sich eher im Hintergrund halten.

Ladislav Fanzowitz (Klavier)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Asasello Quartett & Johann von Bülow

Konzert mit Lesung in Köln am 6. November 2026

Jedes Jahr setzt das Asasello Quartett im Rahmen seiner Konzertreihe „Wir und die Schöne Neue Welt von Gestern“ ein Konzert mit Lesung auf’s Programm. Am 6. November geht das Konzept im Kölner Sancta-Clara-Keller in die zweite Runde – zu Gast ist diesmal der Schauspieler Johann von Bülow, der in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen, darunter Das Boot, Parlament und Tár, mitgewirkt und im Jahr 2023 seinen Debütroman Roxy veröffentlicht hat. Sinnstiftend für den Titel der Reihe sind die literarischen Namensgeber Jewgeni Iwanowitsch Samjatin (WIR), Aldous Huxley (A brave new world) und Stefan Zweig (Die Welt von gestern). Die Auswahl des musikalischen Repertoires ist stets eine Collage aus Werken der 20er Jahre – vom 19. bis ins 21. Jahrhundert.
[14.10.2026]

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Oper Leipzig: Zwei außergewöhnliche Premieren im November

Das Leipziger Ballett mit "Ein Sommernachtstraum" und "Figaros Hochzeit" in de Regie von Ilaria Lanzino

Magische Verwandlungen, verwirrte Herzen und Ballettkunst am Puls der Zeit: Im Rahmen der Leipziger Mendelssohn-Festtage feiert das Leipziger Ballett am 7. November mit Ein Sommernachtstraum seine erste Premiere der Saison. Dafür wurde mit Juliano Nunes ein Choreograph von Weltformat gewonnen. Der ehemalige Tänzer des Leipziger Balletts ist heute Resident Choreographer des Philadelphia Ballet und international gefragt. Er gewann einen Latin Grammy für ein gemeinsames Werk mit Rapstar Residente und Penélope Cruz, arbeitete mit Pop-Ikone FKA Twigs und choreographierte für Netflix.
[14.10.2026]

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RundfunkchorLounge »Sauberes Wasser und schmutzige Geschäfte«

Musik und Talk über das blaue Gold unserer Zeit am 22. Oktober im Heimathafen Neukölln

Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026, um 19.30 Uhr lädt der Rundfunkchor Berlin zu seiner ersten RundfunkchorLounge der Saison 2026/27 unter dem Titel »Sauberes Wasser und schmutzige Geschäfte« im Heimathafen Neukölln ein. Das von Chefdirigent Gijs Leenaars kuratierte Programm beleuchtet das Thema Wasser musikalisch in Chor- und Kammermusik aus mehreren Jahrhunderten, darunter Werke von Brahms, Debussy, Boulanger, Paul Simon, Aoi Hasegawa und Karin Rehnqvist. Die von Vivian Perkovic moderierten Gespräche mit der Umweltjuristin Dr. Laura von Vittorelli und Klimaaktivistin Mika Schachenmayr von Fridays for Future, nehmen ergänzend die wachsende politische und ökonomische Bedeutung von Wasser sowie die Folgen für Mensch und Umwelt in den Blick.
[14.10.2026]

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Spielzeitbilanz von Theater und Philharmonie Essen

Knapp 300.000 Besuche in der Spielzeit 2025/2026

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) zieht Bilanz und gibt die Besuchszahlen der zurückliegenden Spielzeit 2025/2026 bekannt: Rund 299.000 Zuschauer kamen in die Vorstellungen und Konzerte des Aalto Musiktheaters, des Aalto Ballett Essen, des Schauspiel Essen, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen sowie zu spartenübergreifenden Angeboten. Dies entspricht bei insgesamt 939 Veranstaltungen einer Gesamtauslastung von 71%. Damit bewegt sich das erreichte Publikum auf einem ähnlichen Niveau wie in der vorangegangenen Saison (306.000 Besuche). Hinzu kommen Gastspiele der Ballett-Compagnie, der Ensembles von Schauspiel und Musiktheater sowie der Essener Philharmoniker außerhalb Essens, die von weiteren 5.000 Zuschauenden besucht wurden.
[14.10.2026]

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Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass die Partitur in Ligetis "Atmospheres" an einer Stelle 77 Systeme umfaßt?

„...“

Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten, und ich schreibe Noten überhaupt nur aus Nöten.

Ludwig van Beethoven

▲

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