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Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung vom 10.04.2026

Ciocârlia

Dana Ciocarlie piano

la dolce volta 1 CD LDV 124

Der Rezensent muss eingestehen, die aus Rumänien stammende, aber seit langem in Frankreich tätige Pianistin Dana Ciocarlie (Jahrgang 1968) bislang übersehen zu haben, obwohl sie bereits vor einigen Jahren eine Gesamtaufnahme der Schumann-Klavierwerke vorgelegt hat, die durchwegs sehr positive Resonanz erhielt. Auf demselben Label (la dolce volta) erschien nun eine CD mit gemischten Programm: Musik, die vorwiegend auf rumänischer Volksmusik basiert. Ausgangspunkt bildet ein Spiel mit dem Namen der Künstlerin: Ciocârlie bedeutet im Rumänischen „Lerche“, und als solche porträtiert sie laut liebevollem Booklet-Interview mit ihrer Cousine quasi im Überflug verschiedene Landschaften der alten Heimat.

Dana Ciocarlie (Klavier)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

"Klanggemälde" im Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie

Solistin ist Marianna Shirinyan (Klavier)

Unter dem Titel „Klanggemälde“ wird am 15. und 16. April erstmalig der neue 1. Kapellmeister Kens Lui gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie in einem Sinfoniekonzert in der Chemnitzer Stadthalle zu erleben sein. Ein Gnom, ein altes Schloss, tanzende Küken in ihren Eierschalen, die Hexe Baba Jaga und das große Tor von Kiew – all das kommt in Modest Mussorgskis Komposition Bilder einer Ausstellung vor, die er 1874, inspiriert durch zeitgenössische Gemälde, für Klavier schrieb. In der Orchesterversion von Maurice Ravel trat das Werk 1922 seinen Siegeszug um die Welt an...
[12.04.2026]

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Marie Jacquot als neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters vorgestellt

Der Vertrag läuft zunächst auf vier Jahre

Anläßlich der Pressekonferenz zur Spielzeit 2026/27 wurde am 10. April Marie Jacquot als neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters offiziell vorgestellt. Mit der 1990 in Paris geborenen Französin ist es dem WDR gelungen, eine der gefragtesten Persönlichkeiten am Dirigentenpult für eine vorerst vierjährige Zusammenarbeit zu gewinnen. Bei insgesamt 20 Konzerten wird Marie Jacquot in ihrer ersten Spielzeit als Chefdirigentin am Pult des WDR Sinfonieorchesters stehen - neben Konzerten in Köln, Bonn, Essen und Dortmund auch bei Gastspielen beispielsweise in Salzburg, Innsbruck, Hamburg, München, Antwerpen und Amsterdam.
[12.04.2026]

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Chorfestival "Vielstimmig" im Humboldt Forum Berlin

Neun Berliner Chöre bei der dritten Ausgabe des Festivals

Von den Bulgarian Voices bis zu den Pet Shop Bears: Neun äußerst unterschiedliche Berliner Chöre kommen am Wochenende des 18./19. April 2026 zum Vielstimmig-Festival im Humboldt Forum zusammen. Mit Kurzkonzerten auf allen Etagen bringen sie das ganze Haus zum Klingen. Die Auswahl der Lieder widmet sich dem Jahresthema des Humboldt Forums Beziehungsweise Familie. Als Höhepunkte der Veranstaltung sammeln sich alle Chöre – mehr als 200 Stimmen – zweimal täglich auf den Galerien des Foyers, um von drei Seiten aus miteinander zu singen.
[12.04.2026]

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Janine Jansen zu Gast bei den Berliner Philharmonikern

Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Am 21. April sind Artist in Residence Janine Jansen und Pianist Sunwook Kim zu Gast im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin und führen gemeinsam mit dem philharmonischen Hornisten Stefan Dohr Johannes Brahms‘ Trio Es-Dur für Klavier, Violine und Horn op. 40 auf. Für die zweite Hälfte des Abends haben sich die Philharmoniker Marlene Ito Violine, Thomas Timm Violine, Christophe Horák Violine, Amihai Grosz Viola, Naoko Shimizu Viola, Ludwig Quandt Violoncello und Bruno Delepelaire Violoncello zusammengetan und spielen gemeinsam mit Janine Jansen George Enescus Streichokttett C-Dur op. 7.
[12.04.2026]

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Best of 2025

Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!

Ground

Tamar Halperin

Neue Meister 1 CD 0303805NM

Tamar Halperin verarbeitet Musik von Bach bis Wollny auf ganz eigene Weise – sie mischt die Stile meisterhaft und bringt Cembalo, Klavier, Synthesizer, Wurlitzer-Orgel und Fender Rhodes zum Klingen. Eine faszinierende Klangwelt, die nur von ihrer unerschöpflichen Fantasie übertroffen wird.

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»Alle Best of 2025«

Passion / Ostern

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2500

„Behüte Gott! Ist es doch, als ob man in einer Opera Comedie wäre“, beklagte sich eine fromme adlige Dame, nachdem sie 1729 Ohrenzeugin einer Aufführung von Bachs Matthäus-Passion im Karfreitagsgottesdienst war.

Carolyn Sampson (Sopran) Aki Matsui (Sopran) Damien Guillon (Altus) Clint van der Linde (Altus) Makoto Sakurada (Tenor) Zachary Wilder (Tenor) Christian Immler (Christus - Bass) Toru Kaku (Bass) Bach Collegium Japan Masaaki Suzuki (Leitung)

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Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

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Weitere Infos

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass das Libretto der selten aufgeführten Oper von Georges Bizet "La jolie fille de Perth" (Das schöne Mädchen von Perth) auf die gleichnamige Erzählung von Walter Scott zurück geht? Dessen Roman "The bride of Lammermoor" hatte bereits Donizetti zu seiner Oper "Lucia di Lammermoor" inspiriert.

„...“

Tschaikowskys Klaviertrio in a-Moll ist in Wien zum ersten Male gespielt worden; aus den Mienen der Zuhörer sprach beinahe der Wunsch, es möchte auch das letzte Mal gewesen sein... Es gehört zu der Klasse der Selbstmörder unter den Kompositionen, zu jenen, welche durch unbarmherzige Länge sich selbst umbringen.

Eduard Hanslick

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