Bamberger Symphoniker richten ICMA-Gala 2026 aus
Preisverleihung der International Classical Music Awards (ICMA)
Die Bamberger Symphoniker feiern 2026 ihr 80-jähriges Bestehen – und verbinden dieses Jubiläum mit einem internationalen Höhepunkt: Am 18. März 2026 richtet das Orchester die Gala der International Classical Music Awards (ICMA) in der Konzerthalle Bamberg, Joseph-Keilberth-Saal, aus. Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr. Bereits am Nachmittag, um 16:30 Uhr im Hegelsaal, findet die offizielle Preisverleihung mit der Verkündung und Übergabe sämtlicher Auszeichnungen statt. Im Rahmen der diesjährigen ICMA werden die Bamberger Symphoniker selbst mehrfach geehrt: mit dem Special Achievement Award sowie einem Preis in der Kategorie Video: Performance & Documentaries. Chefdirigent Jakub Hrůša wird zudem als Artist of the Year ausgezeichnet. Neben den Gastgebern stehen zahlreiche internationale Preisträgerinnen und Preisträger des Abends auf der Bühne, darunter Nils Mönkemeyer, Sharon Bezaly, Mariam Abouzahra und Stephen Kovacevich.
Das musikalische Programm gestalten unter anderem die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Jakub Hrůša mit Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3,Werken des Komponisten-Preisträgers Péter Zombola sowie dem vierten Satz aus Beethovens 7. Symphonie.
80 Jahre Bamberger Symphoniker
Seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1946 stehen die Bamberger Symphoniker für eine einzigartige Verbindung aus historischer Verwurzelung und internationaler Ausstrahlung. Gegründet von ehemaligen Mitgliedern des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag sowie weiteren Musikern, die infolge der Nachkriegswirren ihre Heimat verloren hatten, spiegeln die Anfänge des Orchesters ein zentrales Kapitel deutscher Geschichte wider. Ausgehend von dem Prager Orchester reichen die Traditionslinien dabei bis zu Mahler und Mozart zurück. Heute zählen die Bamberger Symphoniker zu den führenden europäischen Orchestern.
Musikalische Botschafter bei internationalen Konzerten
Mit rund 8.000 Konzerten in über 500S tädten und 64 Ländern gehören sie zu den reisefreudigsten Klangkörpern der Welt und verstehen sich als musikalische Botschafter Bayerns und Deutschlands. Seit 2004 tragen sie den Ehrentitel Bayerische Staatsphilharmonie und werden maßgeblich vom Freistaat Bayern getragen. Unter der Leitung von Chefdirigent Jakub Hrůša, der seit 2016 an der Spitze des Orchesters steht, knüpfen die Bamberger Symphoniker zugleich bewusst an ihre historischen Wurzeln an und entwickeln ihr internationales Profil weiter. Die Zusammenarbeit wurde in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter mehrfachen International Classical Music Awards, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie dem ICMA Special Achievement Award 2026.
Nachhaltigkeitsbewusstsein
Seit 2021 verfolgen die Bamberger Symphoniker eine Nachhaltigkeitsstrategie. Reisen innerhalb Zentraleuropas erfolgen nach Möglichkeit per Bahn, bei notwendigen Flugreisen werden Direktverbindungen genutzt. Darüber hinaus beteiligt sich das Orchester an Maßnahmen zur Kompensationvon CO₂-Emissionen und unterstützt Umweltprojekte an den Konzertorten.
