Stuttgarter Philharmoniker: Programmänderung am 27.01.2026
Konzert "Kultur am Nachmittag" mit neuem Programm
Das Konzert am Montag, 27. Januar, 16 Uhr im Gustav-Siegle-Haus im Rahmen der Reihe „Kultur am Nachmittag“ erhält aus planerischen Gründen ein ganz neues Programm. Statt der ursprünglich vorgesehenen Serenaden von Mozart und Dvořák erklingt Kammermusik mit Harfe. Es spielen Mitglieder der Stuttgarter Philharmoniker rund um ihre Harfenistin Emilie Jaulmes. Den Anfang des Nachmittags macht eine Bearbeitung der so genannten Arpegione-Sonate von Franz Schubert in einer Fassung für Violoncello und Harfe mit dem Solocellisten des Orchesters Bernhard Lörcher.
Musik für besondere Instrumenete
Es folgt ein Originalwerk für Harfe und Streicher von Claude Debussy, die zwei Tänze, die er 1904 im Auftrag des Instrumentenherstellers Pleyel in Paris komponierte. Pleyel hatte ein neues chromatisches Harfenmodell entwickelt und wollte die Stücke dafür als Reklame nutzen. Ein besonderes Instrument wie der Arpeggione oder die Harfe ist auch die Glasharmonika, eine Erfindung von Benjamin Franklin. Für die reisende Glasharmonikavirtuosin Marianne Kirchgeßner schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1791 ein Adagio und Rondo mit Quartettbegleitung, bei deren Uraufführung er als Bratscher selbst teilnahm. Am 27. Januar interpretiert Emilie Jaulmes den Part der Glasharmonika mit ihrer Harfe.
ETA Hoffmann - Dichter und Komponist
Den Abschluss des Nachmittags bildet das Quintett für Harfe und Streicher in c-Moll, ein Originalwerk von ETA Hoffmann, der mit vielen Erzählungen und Rezensionen nicht nur einer der großen Dichter und Theoretiker der deutschen Romantik war, sondern auch Komponist von über 70 Werken. Das Quintett entstand 1806/07.
Weitere Infos: www.stuttgarter-philharmoniker.de
