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Meldung vom 23.03.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Staatsoper Hamburg: "Frauenliebe und -sterben"

Ein außergewöhnlicher Abend zwischen Lied, Oper und Tragödie

Mit Frauenliebe und -sterben vereint die Hamburgische Staatsoper drei bedeutende Werke der Musikgeschichte zu einem außergewöhnlichen Abend zwischen Lied, Oper und Tragödie. Robert Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben (1840) erzählt das Schicksal einer Frau von erster Liebe über Heirat und Geburt bis zum Tod – ein Leben, dessen Gefühle zunehmend um die Bedürfnisse ihres Mannes kreisen. Ein Jahrhundert später betritt Herzog Blaubart die Bühne, der seine neue Frau Judith mit nach Hause bringt. Zwischen Anziehung, Geheimnissen und der Entdeckung der Abgründe seines Lebens entwickelt sich eine intensive psychologische Auseinandersetzung. Schließlich führt ein weiterer Zeitsprung in die Florentinische Tragödie von Alexander Zemlinsky, wo ein modernes, bürgerlich-liberales Ehekonstrukt und die Eskalation einer ménage à trois zentrale Themen sind: Macht, Begehren, Loyalität und die zeitlose Frage, ob sich menschliche Sehnsüchte in allen Epochen gleichen.

Regisseur Tobias Kratzer spannt damit einen Bogen über zwei Jahrhunderte und verbindet die drei Meisterwerke zu einem großen musikalischen Familienepos. Aus vermeintlich individuellen Schicksalen entstehen Panoramen von Sitte, Moral und gesellschaftlichen Rollen, die Vergangenheit und Gegenwart reflektieren.

Zitat Tobias Kratzer, Regisseur und Intendant

„Nachdem die Saison 2025/26 an der Staatsoper Hamburg bislang von neuen Formen, überraschenden Werken und spannenden Wiederentdeckungen geprägt war, kehren wir mit der Premiere von Frauenliebe und -sterben zur Großen Oper zurück – und das gleich mehrfach! Mit Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók und der Florentinischen Tragödie von Alexander Zemlinsky sind zwei der packendsten Opernthriller vom Beginn des 20. Jahrhunderts an einem Abend zu erleben. Vier großartige Solisten, darunter unser neues Ensemblemitglied Annika Schlicht und unser Gast Ambur Braid, die zu Beginn der Spielzeit an der Staatsoper Hamburg als Salome begeisterte, sorgen für hohe Intensität und Emotionalität.

Szenischer Prolog

Robert Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben steht den beiden Stücken als szenischer Prolog voran. Er wird zum opulenten, historischen Drama – und zu einem Showcase für vier Starsängerinnen, die jeweils 2 Vorstellungen der Aufführungsserie gestalten werden: Kate Lindsey, Annette Dasch, Vera-Lotte Boecker und Marlis Petersen. Das Format des Liederabends erfährt hier, eingebunden in eine durchlaufende szenische Erzählung, eine ungewöhnliche Aufwertung. Und erneut wird – wie schon mit dem Oratorium Das Paradies und die Peri – ein theatraler Zugang zur Musik Robert Schumanns eröffnet.

Ein absolutes Highlight dieses Frühjahres, das auch den mehrfachen Besuch lohnt.“

Frauenliebe und -leben

Acht Lieder für Singstimme und Klavier op. 42 (1840)

Komposition: Robert Schumann

Libretto: Adelbert von Chamisso

Herzog Blaubarts Burg

Oper in einem Akt (1918)

Komposition: Béla Bartók

Libretto: Béla Balázs

Eine Florentinische Tragödie

Oper in einem Akt (1917)

Komposition: Alexander Zemlinsky

Libretto: Alexander Zemlinsky nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in der Übersetzung von Max Meyerfeld

Premiere: Sonntag, 12. April 2026, 18:00
Weitere Vorstellungen:
• Mi 15.4., 19:00
• Fr 17.4., 19:00
• Mi 22.4., 19:00
• Sa 25.4., 19:00
• Fr 15.5., 19:00
• Mi 20.5., 19:00
• Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Fr 22.5., 19:00 Uhr

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