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Meldung vom 29.08.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Sinfonietta Basel: Eröffnungskonzert der Saison

Titus Engel leitet das Konzert am 27. September 2026 im Stadtcasino Basel

Naturereignisse sind unberechenbar, tragisch, brutal – und faszinieren die Menschheit und die Künste. So auch die Komponisten James Dillon, Nina Šenk und Tan Dun. Mit ihren Werken läutet die Basel Sinfonietta ihre neue Saison ein: am 27. September 2026 um 19 Uhr im Stadtcasino Basel. Unter der Leitung von Principal Conductor Titus Engel läßt das Orchester zum Saisonauftakt die Naturgewalten spielen: vom ersten Blitzschlag mit der Basler Flötistin Vera Fischer über die Atempause Changing, bevor mit The Tears of Nature und Star-Schlagzeugerin Vivi Vassileva der Donner einsetzt. Im Rahmen eines Gastspiels beim Musikfestival Bern führt die Basel Sinfonietta Teile dieses Programms (Dillon und Šenk) am 2. September 2026 in der Großen Halle der Reitschule Bern auf.

Machtvolle Wetterkapriolen

Das musikalische Unwetter beginnt mit James Dillons Blitzschlag: ein dicht und detailreich komponiertes Flötenkonzert, das nicht nur die Solostimme herausfordert. Als abschliessender Teil seines German Triptych vertonte der schottische Komponist (ein Autodidakt!) die Idee einer Erleuchtung, die aus der Dunkelheit entspringt. Mit der in Basel geborenen Flötistin Vera Fischer erlebt das Publikum eine virtuose Soloperformance, die die Kraft des groß besetzten Orchesters kontrastiert.

Organische Struktur

Um eine «atmende» organische Struktur, die sich langsam, aber stetig wandelt, geht es in Nina Šenks Changing for Orchestra. Entstanden während der Pandemie 2020, beschäftigte sich die slowenische Komponistin mit Instabilität und Veränderungen. Ausgangspunkt des Werks ist ein einzelner Ton, an den sich nach und nach neues Material anheftet, woraus sich eine Struktur des langsamen Ein- und Ausatmens ergibt. Die monotone Grundidee stets wiedererkennbar, aber durch den konstanten Wandel nie identisch.

Vielfalt der perkussiven Instrumente

Als großes Finale donnert es mit Tan Duns The Tears of Nature in allen Facetten der Perkussion. Um die Vielfalt der perkussiven Instrumente und ihrer Klangwelten zu verbildlichen, kam für den Komponisten einzig die Natur in Frage: mit ihrer Kraft, ihrer Leidenschaft und ihrer Energie. Diesen drei Eigenschaften, am Beispiel von realen Naturkatastrophen, folgen die drei Sätze seines Percussion Concertos. Tan Dun schrieb das Werk für den Schlagzeuger Martin Grubinger, bei dem – ein schöner Zufall – die zweite Solistin des Abends, Vivi Vassileva, studierte.

So, 27.09.2026, 19 Uhr

Mi, 02.09.2026, 19 Uhr

Einzelkartenpreise: CHF 76 / 54 / 34

Weitere Infos unter: www.baselsinfonietta.ch/konzerte/traenen-der-natur-dillon-senk-tan

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Abwechslungsreiche Programme und ein Serviceplus für das Publikum

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