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Meldung vom 08.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Podium Gegenwart: 40 Jahre Edition Zeitgenössische Musik

Imposante Dokumentation der Musik unserer Zeit

Über 125 Komponisten-Porträts, Aufnahmen mit über 100 verschiedenen Interpreten – die Edition Zeitgenössische Musik (EZM) macht Musikgeschichte erlebbar. Podium Gegenwart, ein Projekt des Deutschen Musikrats, fördert mit den Porträt-Alben aufstrebende Komponist:innen aus Deutschland. Diese werden einmal im Jahr von einer Fachjury ausgewählt. Seit 1986 gibt Podium Gegenwart die Porträt-Alben als CDs beim Label Wergo und seit Kurzem auch als Online-Veröffentlichung mit Print-Booklet heraus.

„Mit der EZM und auch ihren Vermittlungsprojekten bietet Podium Gegenwart ein wichtiges und gefragtes Programm zur Förderung junger Komponistinnen und Komponisten. So entstand in 40 Jahren eine imposante Dokumentation der Musik unserer Zeit, die dank Online-Präsenz ihre Reichweite und die Entwicklung von Musik und Kultur in Deutschland sicht- und hörbar vorantreibt“, bilanziert Olaf Wegener, Projektleiter von Podium Gegenwart.

Investition in die Zukunft

Die professionellen Aufnahmen, die den Mittelpunkt der Förderung bilden, entstehen zu einem großen Teil in Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Für Frank Kämpfer, Redakteur für neue Musik beim Deutschlandfunk, ist die Förderung durch die Edition eine Auszeichnung: „Es ist eine Investition in die Zukunft, wer hierfür ausgewählt ist, der oder dem traut man zu, perspektivisch zu den künstlerisch Wichtigen zu gehören. Die ersten der Reihe – Peter Ruzicka, Adriana Hölszky, Mathias Spahlinger – bestätigen das eindrucksvoll. Durch die drei wichtigsten Koproduzenten Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk und ARD ist zudem die mediale Wahrnehmung garantiert.“

Oft sind es Ersteinspielungen, die eigens für die Porträt-Alben gemacht werden. Die Interpreten können von den Komponisten selbst gewählt werden. Sie nutzen dabei die ganze Bandbreite der Klangkörper – renommierte Spezialensembles für neue Musik wie das Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik oder Ensemble Recherche sind ebenso vertreten wie Newcomer der Szene, Einzel-Interpret:innen und Orchester.

Für Komponistin Milica Djordjević, deren Porträt 2017 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik gewürdigt wurde, hat die CD „mehr Sichtbarkeit gegeben und war ein echter Booster für mich und meine Musik“.

Panorama des zeitgenössischen Musikschaffens

Nach 40 Jahren bietet die Edition nun ein umfassendes Panorama des zeitgenössischen Musikschaffens. Die Reihe bildet verschiedene Strömungen und ästhetische Schwerpunkte der Szene ab. Auch gesellschaftliche Aspekte spielen eine Rolle – so ergänzen etwa zu Beginn der 1990er Jahre Komponist:innen aus Ost-Deutschland die Reihe, seit den 2000er Jahren spiegelt sich die zunehmende Anzahl von Komponist:innen, die aus dem Ausland zum Studieren nach Deutschland kamen und seither das Musikschaffen hier wesentlich mitprägen, gleichzeitig hat sich der Frauenanteil vor allem im letzten Jahrzehnt vervielfacht.

Alle Porträts der Edition Zeitgenössische Musik sind auf der Webseite von Podium Gegenwart veröffentlicht: www.podium-geg...k/alle-cds

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