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Meldung vom 04.03.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Mendelssohns Oratorium ›Elias‹ mit Benjamin Appl in der Titelpartie

Aufführung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter der Leitung Maxim Emelyanychev

Religiöse Dramatik bestimmt das Konzertprogramm des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) am Sonntag, den 8. März unter der Leitung von Maxim Emelyanychev. Der Rundfunkchor Berlin übernimmt darin eine zentrale Rolle. Auf Judith Shatins A-cappella-Werk Adonai Ro’i folgt Mendelssohns Oratorium Elias mit Benjamin Appl in der Titelpartie. Weitere hochkarätige Solisten der Aufführung sind Hera Hyesang Park und Carolyn Sampson (Sopran), Sophie Harmsen (Mezzosopran) sowie Kieran Carrel (Tenor), der für den erkrankten Andrew Staples einspringt.

Klangliche Meditation

Mit ›Adonai Ro’i‹ schuf die US-amerikanische Komponistin Judith Shatin nach Worten des 23. Psalms (Der Herr ist mein Hirte) eine klangliche Meditation. Das A-cappella-Werk entstand 1995 als unmittelbare Reaktion auf die Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin. Auch Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias ist von religiösen Spannungen durchzogen. Es erzählt die Geschichte des alttestamentlichen Propheten zwischen Gotteserfahrung, Zweifel und Machtkonflikt. Mendelssohn verbindet darin romantische Ausdruckskraft mit der formalen Strenge der barocken Oratorientradition und schafft so ein musikdramatisches Werk von großer Wucht. Der Rundfunkchor Berlin verkörpert das Volk Israel und tritt in einen vielschichtigen Dialog mit Benjamin Appl in der Titelpartie des Propheten Elias.

International geschätzter Dirigent

Maxim Emelyanychev, der an diesem Abend die Leitung des Konzerts innehat, gilt als einer der profiliertesten Dirigenten seiner Generation. Regelmäßig leitet er bedeutende Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker oder das Royal Concertgebouw Orchestra. Auch beim DSO ist er seit seinem Debüt im Januar 2022 ein gerngesehener Gast. Seit 2019 steht er dem Scottish Chamber Orchestra als Chefdirigent vor, zu Beginn der Saison 2025/2026 übernahm er die Position des Principal Guest Conductor beim Stockholm Radio Symphony Orchestra. Mit dem italienischen Barockensemble Il pomo d’oro veröffentlichte er mehrere preisgekrönte Alben.

So 08.03.26, 20 Uhr, Philharmonie

19.15 Uhr Einführung

Judith Shatin ›Adonai Ro’i‹ für Chor a cappella

Felix Mendelssohn Bartholdy ›Elias‹ – Oratorium für Soli, Chor und Orchester

Benjamin Appl, Bariton

Deutsches Symphonie-Orhester Berlin

Rundfunkchor Berlin

Gijs Leenaars Choreinstudierung

Maxim Emelyanychev Dirigent

Konzertkarten sind von 24 € bis 69 € für online erhältlich unter www.dso-berlin.de, im Büro des DSO-Besucherservice (Charlottenstr. 56, 10117 Berlin), telefonisch unter T 030 20 29 87 11 oder per E-Mail an tickets@dso-berlin.de

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