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Meldung vom 30.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Saison 2026/27 der Stiftung Berliner Philharmoniker

Der australische Komponist Brett Dean ist "Composer in Residence"

Das Programm der Saison 2026/27 verbindet den hohen künstlerischen Anspruch der Berliner Philharmoniker mit thematischer Verdichtung und Projekten, die in die Gesellschaft wirken. Zentrale Themen sind die Biennale Zeichen & Wunder – vom Glauben, Hoffen und Zweifeln, symphonische und musiktheatralische Projekte mit Chefdirigent Kirill Petrenko, der australische Komponist Brett Dean als Composer in Residence sowie das 25-jährige Bestehen des Education & Outreach-Programms, das im Frühsommer 2027 mit einem besonderen Jubiläumsprogramm gefeiert wird.

Die Liste der Gastkünstlerinnen und -künstler verbindet prominente Wiederbegegnungen mit spannenden Debüts. Programmatisch bildet der 200. Todestag Ludwig van Beethovens einen roten Faden sowohl in den Orchesterkonzerten als auch in der Kammermusik. Ergänzt wird die Saison durch die Fortsetzung des Ring-Zyklus bei den Osterfestspielen Salzburg, die neue Literaturreihe Satzwechsel sowie durch Konzertreisen zu Orten, an denen das Orchester selten zu erleben ist – u. a. nach Edinburgh, Südamerika und Skandinavien.

Debüts und prominente Rückkehrer

Erstmals am Pult der Berliner Philharmoniker stehen – neben Brett Dean – Elim Chan, Maxime Pascal und Markus Poschner. Zudem geben herausragende Solistinnen und Solisten ihr Debüt, darunter die Pianisten Yunchan Lim und Alexander Malofeev. Außerdem gibt es lang erwartete Wiederbegegnungen mit Yo-Yo Ma und Pinchas Zukerman. Zu den weiteren Gästen zählt eine eindrucksvolle Reihe berühmter Pianistinnen und Pianisten: Leif Ove Andsnes, Martha Argerich, Yefim Bronfman, Seong-Jin Cho, Daniil Trifonov, Mitsuko Uchida und Yuja Wang. Die Programme der Gastdirigentinnen und -dirigenten widmen sich der Pflege sowohl des großen symphonischen Repertoires als auch konzertanter Werke der Wiener Klassik.

Daniel Harding dirigiert Mahlers Zweite Symphonie, und Marek Janowski interpretiert die Achte Symphonie von Anton Bruckner. Gleich zwei symphonische Großwerke liegen in den Händen von Gustavo Dudamel: Einerseits die Siebte Symphonie von Gustav Mahler, andererseits sein Bruckner-Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit dessen Vierter Symphonie. Im klassischen Repertoire dürfen philharmonische Solisten glänzen: Unter der Leitung von Iván Fischer spielen Noah Bendix-Balgley, Bruno Delepelaire, Jonathan Kelly und Stefan Schweigert Joseph Haydns Sinfonia concertante. Der neue Solohornist Yun Zeng tritt gemeinsam mit Maxim Emelyanychev in Wolfgang Amadeus Mozarts Viertem Hornkonzert auf. Zu den weiteren Gästen zählen dem Orchester eng verbundene Dirigenten wie Klaus Mäkelä, Lahav Shani, Tugan Sokhiev, Jakub Hrůša, Emmanuelle Haïm und Paavo Järvi.

Sir Simon Rattle mit Uraufführung

Eine »Familienangelegenheit« wird die Rückkehr des ehemaligen Chefdirigenten Sir Simon Rattle im Rahmen des Musikfest Berlin: Er leitet die Uraufführung vonCathy Millikens Konzert für Englischhorn und Orchester, das die Komponistin und ehemalige Leiterin des philharmonischen Education-Programms dem Solo-Englischhornisten Dominik Wollenweber auf den Leib geschrieben hat.

Musikfest Berlin und Osterfestspiele Salzburg

Das Musikfest Berlin – veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker – eröffnet die Berliner Konzertsaison vom 28. August bis 23. September 2026. Neben den großen Berliner Orchestern präsentiert das Festival internationale Spitzenensembles und feiert 2026 außerdem das 75-jährige Jubiläum der Berliner Festspiele, unter deren Dach es veranstaltet wird. Die Berliner Philharmoniker prägen das Musikfest mit Konzerten unter der Leitung von Brett Dean und Sir Simon Rattle; außerdem sind eine Orgel-Matinee und ein Late-Night-Konzert Teil des Festivalprogramms sowie ein Education-Projekt rund um das große Nō-Theater-Gastspiel aus Tokio mit Kiyokazu Kanze, dem XXVI. Großmeister von Japans berühmter Kanze-Schule.

In der zweiten Saisonhälfte rücken wieder die Osterfestspiele Salzburg in den Fokus (20.– 29. März 2027). Im Zentrum steht die Fortsetzung von Richard Wagners Ring des Nibelungen mit der Walküre in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov unter der Leitung von Kirill Petrenko. Letzterer dirigiert auch Beethovens Missa solemnis.

Zusammenlegung von Konzertkasse und Abonnementbüro

Mit Beginn der Saison 2026/27 bündeln die Berliner Philharmoniker ihren Service: Das bisherige Abonnementbüro in der Potsdamer Straße wird an die Konzertkasse im Foyer der Philharmonie Berlin verlegt, sodass Anfragen künftig zentral und barrierefrei an einem Ort bearbeitet werden können. Die neuen Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 12 bis 18 Uhr. Ab 28. April 2026 beginnt ab 12 Uhr der Verkauf der Abonnements für die neue Saison. Der Verkauf von Einzeltickets für Konzerte von August bis November startet am 6. Juni 2026 um 11 Uhr.

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