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Meldung vom 10.10.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Hochschule für Musik Dortmund: Monet Quintett präsentiert Meisterwerke

Das Quintett eröffnet die diesjährige Detmolder Meisterkonzerte-Saison

Das Monet Quintett ist am 13.10. um 19.30 Uhr beim 1. Detmolder Meisterkonzert zu Gast. Das nach dem französischen Maler Claude Monet benannte Bläserquintett präsentiert Werke von Anton Reicha, György Ligeti, Maurice Ravel und Paul Taffanel. Im Mittelpunkt des Programms steht die klangliche Vielfalt der Besetzung aus Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott. Die Musikerinnen und Musiker spielen in Stimmführerpositionen renommierter Orchester, darunter die NDR Radiophilharmonie und die Bamberger Symphoniker. Zweimal wurde das Ensemble mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Die Mitglieder sind Daniela Koch (Flöte), Johanna Stier (Oboe), Nemorino Scheliga (Klarinette), Marc Gruber (Horn) und Theo Plath (Fagott).

Verschiedene Stile und Epochen

Den Auftakt des Konzerts macht ein Werk von Anton Reicha. Der böhmische Komponist gilt als Wegbereiter des Bläserquintetts. Sein Es-Dur-Quintett schrieb er für seine Kollegen am Wiener Konservatorium. Die fünf Instrumente treten hier als geschlossenes Ensemble auf. Anschließend erklingen György Ligetis Zehn Stücke für Bläserquintett. Der 1968 entstandene Zyklus besteht aus fünf Ensemble- und fünf Konzertstücken. Dabei wechseln sich gemeinsame Klangfarben mit solistischen Passagen ab. Maurice Ravels Le Tombeau de Couperin führt in die französische Musiktradition. Ravel orientierte sich in dem Werk an der Musik des französischen Barockkomponisten François Couperin. Gleichzeitig ist das Stück mit dem Gedenken an Freunde verbunden, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Den Abschluss bildet Paul Taffanels Bläserquintett g-Moll. Taffanel war langjähriger Flötist der Pariser Oper und gilt als Begründer der modernen französischen Flötenschule. Sein Quintett entstand vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Bläserensembles in der französischen Kammermusik und verbindet eine ausgeprägte französische Klangsprache mit virtuosen Passagen.

Konzerteinführung

Um 18.30 Uhr gibt Yaiza Fenollar Baenas aus dem Studiengang Musikvermittlung im Gartensaal des Palaisgebäudes eine Einführung in das Konzertprogramm. Dabei werden die Werke und ihre musikalischen Zusammenhänge erläutert.

Kartenvorverkauf

Karten sind im Vorverkauf über die Touristinformation Lippe & Detmold, online unter hochschule-detmold.reservix.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Die Tickets kosten 32, 27 oder 22 Euro. Für Besucher unter 30 Jahren gelten ermäßigte Preise in Höhe von 16, 13,50 oder 11 Euro.

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