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Meldung vom 15.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Saison 2026/27 der Tonhalle Düsseldorf

Große Namen, neue Gesichter - und das Jubiläum klingt weiter

Intendant Michael Becker, der kaufmännische Geschäftsführer Burkhard Scheuer und Dramaturg Uwe Sommer-Sorgente stellten bei einem Pressegespräch das Programm der Tonhalle Düsseldorf für die Konzertsaison 2026/27 vor. Artist in Residence der Tonhalle Düsseldorf 2026/27 ist die Geigerin Alena Baeva. Sie wird viermal als Solistin mit den Düsseldorfer Symphonikern und zweimal als Kammermusikerin mit ausgewählten Partnerinnen und Partnern musizieren. Die als »magnetische Persönlichkeit« (New York Classical Review) beschriebene Baeva gilt als eine der vielseitigsten und fesselndsten Solistinnen, die heute auf der internationalen Bühne aktiv sind.

Mit ihrer leidenschaftlichen musikalischen Neugier verfügt Baeva über ein umfangreiches Repertoire: Neben der etablierten Violinliteratur widmet sie sich vor allem weniger bekannten Werken. Auch ihr Programm in der Tonhalle hat es in sich und versammelt sowohl populäre Stücke wie Prokofjews 2. Violinkonzert oder Ravels Tzigane als auch weniger bekannte Perlen wie die Märchentänze von Thomas Adès oder Jörg Widmanns Tears of Muses.

Programme mit Bezug auf das Jubiläum der Tonhalle

Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 8. Mai 1926, wurde das Planetarium am Ehrenhof eröffnet, das heute die Tonhalle ist. Zahlreiche Veranstaltungen nehmen seit Jahresbeginn Bezug auf das Jubiläum, und auch in der ersten Saisonhälfte 2026/27 wird sich das Entstehungsjahr der Tonhalle im Konzertprogramm widerspiegeln: In jedem Symphoniekonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern des Kalenderjahres 2026 findet sich ein Stück, das im Jahr 1926 komponiert, entscheidend bearbeitet oder uraufgeführt wurde. Dazu zählen Werke von Lehár, Korngold, Prokofjew und Nielsen.

Dirigenten und Solisten

In der Saison 2026/27 sind Dirigentinnen und Dirigenten wie Holly Choe, Adrien Perruchon, Michael Sanderling oder Kahchun Wong am Pult der Düsseldorfer Symphoniker zu erleben und großartige Solistinnen und Solisten wie die Cellisten Steven Isserlis und Johannes Moser, die Pianisten Stephen Hough und Yoav Levanon oder die Sängerinnen Catriona Morison und Jeanine de Bique zu Gast. Schon der Saisonauftakt im September verspricht ein Höhepunkt des Konzertjahres zu werden: Adam Fischer, Principal Conductor der Düsseldorfer Symphoniker, dirigiert Dvořáks 9. Symphonie, und Igor Levit ist als Solist von Bartóks 3. Klavierkonzert zu hören. Adam Fischer dirigiert 2026/27 insgesamt drei Sternzeichen-Programme, im Oktober unternimmt er zudem eine Konzerttournee mit den Düsseldorfer Symphonikern durch Spanien. In sieben Konzerten in sieben Städten wird Mahler 3 gespielt.

Konzertreise mit dem Principal Guest Conductor

Für Alpesh Chauhan ist 2026/27 die letzte Saison als Principal Guest Conductor der Düsseldorfer Symphoniker. Er dirigiert zwei Sternzeichen-Programme und wird Orchester und Publikum auch wieder gewohnt charmant, witzig und schlagfertig durch das Valentinskonzert begleiten. Im April 2027 steht die erste Konzertreise des Orchesters durch Großbritannien an, mit dem gebürtigen Briten Chauhan am Pult. Die Tourneeplanung beinhaltet auch ein Konzert in Chauhans Heimatstadt Birmingham.

Besondere Sternstunden-Konzerte

Im November und Dezember 2026 werden drei »Sternstunden« das Tonhallen-Rund besonders hell erstrahlen lassen: Schauspielerin und Comedienne Anke Engelke wird im großen Benefizkonzert für action medeor mit den Düsseldorfer Symphonikern singend und moderierend mit ihrem unvergleichlichen Charme erfreuen. Altmeister Philippe Herreweghe und sein Collegium Vocale Gent gastieren mit Bachs Weihnachtsoratorium und verkürzen die Wartezeit auf Weihnachten auf denkbar schönste Weise. Und ein großes, gemeinschaftliches Jubiläumskonzert zum 70. Geburtstag der Clara-Schumann-Musikschule mit den Clara-Schumann-Players der CSM, dem Jugendblasorchester der CSM und dem U 16-Orchester der Tonhalle feiert den musikalischen Nachwuchs.

Raumstation-Konzerte mit renommierten Solisten

In der Kammermusikreihe »Raumstation« sind Trompeter Simon Höfele und das Frank Dupree Trio zu Gast, die Klassik und Jazz stilsicher miteinander verbinden. Leonidas Kavakos und das Apollon Ensemble spielen Bach und Vivaldi. Ein hochkarätig besetztes Klavierquartett mit Benjamin Grosvenor (Klavier), Hyeyoon Park (Violine), Timothy Ridout (Viola) und Kian Soltani (Violoncello) widmet sich Sergej Taneyev und Antonín Dvořák. Und Artist in Residence Alena Baeva wird gemeinsam mit der Mezzosopranistin Fleur Barron, Aylen Pritchin (Violine), Lawrence Power (Viola), Julian Steckel (Violoncello) und Maxim Emelyanychev (Klavier) Werken von Respighi, Brahms, Schumann und Debussy einen ganz besonderen Zauber entlocken.

Intendant Michael Becker blickt voller Vorfreude auf die nächsten Monate: »Ich finde diese Saison in ihrer Tiefe und ihrer Breite unglaublich schön und besonders gelungen. Wenn ich bedenke, wie viel zusätzliche Arbeit das Team durch die Sanierung bewältigt, berührt es mich umso mehr, mit welcher Leidenschaft und Hingabe alle gemeinsam die neue Spielzeit auf die Beine gestellt haben.«

Der Kartenvorverkauf für alle Tonhallen-Konzerte mit Ausnahme der Abo-Reihen, einiger Veranstaltungen der Familienmusikwochen und des Schumannfests 2027 startet am 8. Mai, Abonnements für die Saison 2026/27 können bereits abgeschlossen werden. Der Vorverkauf für Einzelkarten der Abo-Reihen »Sternzeichen«, »Raumstation« und »Comedy geht ins Konzert« beginnt am 17. August 2026. Das neue, druckfrische Saisonmagazin OTON mit dem Jahresprogramm 2026/27 ist ab sofort kostenlos an der Konzertkasse der Tonhalle erhältlich.

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