Klarstellung der Nürnberger Symphoniker zur aktuellen Situation der Intendanz
Der Spielbetrieb sowie alle geplanten Veranstaltungen finden weiterhin statt
„Aufgrund der bereits öffentlich kursierenden Meldungen sehen wir uns zu folgender sachlicher Klarstellung veranlasst: Entgegen anderslautender Darstellungen wurde Herrn Hemmer am Donnerstag, 7. Mai 2026, keine fristlose Kündigung ausgesprochen. Richtig ist vielmehr, dass er an diesem Tag ein Angebot zur einvernehmlichen Auflösung seines Vertrags mit einer Bedenkzeit bis Montag, den 11. Mai 2026, erhielt. Dieser Beschluss wurde vom fünfköpfigen Vorstand einstimmig gefasst.
Ebenso unzutreffend ist die Behauptung, die Zukunft der Nürnberger Symphoniker oder das laufende Programm seien gefährdet. Die Nürnberger Symphoniker verfügen über hochqualifizierte Mitarbeitende in allen Bereichen, die die anstehenden Aufgaben mit großem Engagement und hoher Professionalität wahrnehmen werden. Der Spielbetrieb sowie alle geplanten Veranstaltungen finden weiterhin selbstredend statt.
Auch die Aussage, die Nürnberger Symphoniker seien derzeit ohne Führung, entspricht nicht den Tatsachen. Neben dem Vorstand gibt es eine erfahrene Verwaltungsleitung sowie weitere Mitarbeitende mit Führungsverantwortung, die die Organisation bis zur Bestellung einer neuen Intendanz zuverlässig begleiten und führen werden.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass Veränderungen in Leitungspositionen in Kulturbetrieben keine außergewöhnlichen Vorgänge darstellen.
Nürnberg, am 8. Mai 2026
Dieter Barth, Vorsitzender des Vorstandes
Statements von Chefdirigent, Orchestervorstand und Verwaltungsleiter:
„Als Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker mit einem Vertrag bis zum Jahr 2032 stehe ich ausdrücklich zur Entscheidung des Vorstandes des Trägervereins. Ich werde alles in meiner Kraft stehende tun, um den Vorstand, die Verwaltung und den Orchestervorstand bei ihren bevorstehenden Aufgaben zu unterstützen. Dem Publikum sage ich, dass es sich keine Gedanken um die Zukunft der Nürnberger Symphoniker machen muss. Wir werden es hochmotiviert und mit künstlerischer Exzellenz auch weiterhin begeistern,“ erklärt Jonathan Darlington, der Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker.
„Der Orchestervorstand steht einhellig hinter der Entscheidung des Trägervereins und begrüßt
diese. Wir bitten um Verständnis, dass man über Interna nicht Auskunft geben kann. Die Zukunft des Orchesters ist in keiner Weise gefährdet, ganz im Gegenteil“ stellt der Orchestervorstand fest.
“Als Verwaltungsleiter der Nürnberger Symphoniker möchte ich die Entscheidung des
Vereinsvorstands ausdrücklich stützen. Die Freistellung des Intendanten ist eine Maßnahme des Vorstands, der seiner Verantwortung für das Haus, seine Mitarbeitenden und die langfristige Stabilität der Nürnberger Symphoniker nachkommt. Solche Entscheidungen werden nicht leichtfertig getroffen und erfordern Sorgfalt, Abwägung und Verantwortungsbewusstsein. Auch vom Großteil der Verwaltungsangestellten wurde an mich herangetragen, dass sie hinter der Entscheidung stehen – dieser Zusammenhalt ist nicht nur schriftlich formuliert, sondern auch in der Bewältigun des Tagesgeschäfts stark spürbar. Ich danke allen Mitarbeitenden für ihre Professionalität und Konstruktivität in einer anspruchsvollen Situation”, äußert sich Michael Winkler, Verwaltungsleiter.
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