Lucerne Festival - Das Luzerner Straßenmusik-Festival erfindet sich neu
Musikalische Querverbindungen zum Hauptprogramm des Festivals
Bereits seit 2005 sind die Konzerte von «In den Straßen» eine beliebte Konstante im Programm von Lucerne Festival. Nun erfindet sich das «Festival im Festival», das die Luzerner Innenstadt jeweils Ende August für sechs Tage zum Klingen bringt und frei zugänglich ist, neu – und setzt dabei verstärkt auf direkte Interaktion mit dem Publikum. Zudem stellt «In den Straßen: City Stage» musikalische Verbindungen zum Hauptprogramm von Lucerne Festival her, das vom 13. August bis 13. September über 120 Veranstaltungen vor allem in den Sälen des KKL Luzern und auf dem Europaplatz präsentiert. Für die Projektleitung engagierte der neue Festival-Intendant Sebastian Nordmann den Kulturmanager und ehemaligen Contemporary-Leiter Felix Heri; für drei von sieben Projekten arbeitet Lucerne Festival zudem mit guerillaclassics aus Zürich zusammen.
Künstlerische Querverbindungen zum Sommer-Festival
Vom 25. bis 30. August 2026 zieht das neue «In den Straßen: City Stage» mit kreativen Projekten künstlerische Querverbindungen zum Sommer-Thema «American Dreams». Einige Künstlerinnen und Künstler der Konzerte im KKL sind auf diese Weise auch in der Innenstadt zu erleben. Zudem spielen Musiker des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) neu auch vor Publikum auf dem Kapellplatz und auf dem Weinmarkt.
«Mit dem neuen Straßenmusik-Festival wollen wir noch mehr Menschen für unsere Festivalidee begeistern – insbesondere jene, die sonst vielleicht keine klassischen Konzerte besuchen», erklärt Intendant Sebastian Nordmann das Konzept. «Durch Formate wie Pop-up-Konzerte oder unsere ‹Jukebox› treten wir direkt mit dem Publikum in Kontakt und schaffen auf diese Weise neue, niederschwellige Zugänge zur klassischen Musik.»
Minimal Music und exotische Percussions-Instrumente
«Rhythm ’n’ Loops» heisst das Projekt eines Schlagzeugquartetts des LFCO, das insgesamt viermal bei «In den Straßen: City Stage» auftritt, auf dem Kapellplatz und auf dem Weinmarkt. Vier Werke von Steve Reich werden gespielt, darunter die Kultstücke Clapping Music und Drumming: amerikanische Minimal Music mit Marimbas, Vibrafonen, Claves und Bongos. Für die Einstudierung zeichnet João Carlos Pacheco verantwortlich, der als Alumnus und Coach seit Jahren an der Academy und beim Forward-Festival aktiv ist.
«Symphonic Jukebox» erfüllt Publikumswünsche
Bei der «Symphonic Jukebox» kann das Publikum mitbestimmen, was gespielt wird. Das Repertoire, das die Musiker des LFCO für die vier interaktiven Konzerte auf dem Kapellplatz und dem Weinmarkt vorbereitet haben, reicht von Vivaldi und Beethoven bis zu Smetanas Moldau oder Dukas’ Zauberlehrling. Und passend zum Festivalmotto «American Dreams» erklingt auch Musik von George Gershwin, Leonard Bernstein und John Adams. Als Moderator und musikalischer Leiter führt der junge Luzerner Dirigent Joseph Sieber durchs Programm, der 2023 am Contemporary-Conducting Program des Festivals teilgenommen hat.
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