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Meldung vom 16.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Das hr-Sinfonieorchester in der Saison 2026/27

Außergewöhnliche Programme mit Gastkünstlern und Chefdirigent Alain Altinoglu

Insgesamt neun Programme wird Alain Altinoglu dirigieren, unter anderem bereichert von Solistinnen und Solisten wie Augustin Hadelich, Julia Fischer und Bruce Liu. Der Chefdirigent setzt in der kommenden Saison seinen Schostakowitsch-Zyklus fort und widmet sich der 7. Sinfonie, der eindrucksvollen "Leningrader". Außerdem beendet er seine Brahms-Werkschau mit dessen 1. Sinfonie und interpretiert zudem zwei Monumentalwerke aus seiner französischen Heimat: Hector Berlioz' dramatische Legende La damnation de Faust und die visionäre, farbenreiche Turangalîla-Sinfonie von Olivier Messiaen. Bei Berlioz verbindet sich die französische Musik mit einem urdeutschen Stoff, wie gemacht für einen Dirigenten wie Altinoglu. Über das Werk sagt er: "Es handelt sich um ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus." Er beschreibt Berlioz' Damnation als eine faszinierende Verschmelzung von deutscher Mythologie und französischer Klangfantasie – eine Kombination also, die seiner eigenen musikalischen Handschrift besonders entspricht.

Ausblick auf die Saison 2026/27

Sommerliche Saisoneröffnung: Zum achten Mal laden das hr-Sinfonieorchester und die Europäische Zentralbank, unterstützt durch Elisabethen Quelle, zum Europa Open Air ans Frankfurter Mainufer. Das international geprägte Programm am 20. August reicht von Edvard Griegs Peer Gynt über Astor Piazzollas Libertango bis hin zu George Gershwins An American in Paris.

Zu den besonderen sinfonischen Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen die Aufführung von Gustav Mahlers 1. Sinfonie durch Susanna Mälkki sowie die 2. Sinfonie unter der Leitung von Philippe Jordan. Darüber hinaus prägen renommierte Solistinnen und Solisten wie Julia Fischer, Gautier Capuçon, Beatrice Rana, Bruce Liu und Pierre-Laurent Aimard die Spielzeit. Die etablierten Reihen "Quick & Classy" und "Kammerflimmern" werden fortgesetzt. Letzteres ist erstmals im Historischen Museum in der Frankfurter Altstadt zu erleben, sowie erneut im Internationalen Theater und im Produktionshaus Naxos im Ostend.

Beim "Spotlight" gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten und Erfinder der Reihe, Andrés Orozco-Estrada, in der Alten Oper. Das Weihnachtskonzert "Christmas all over the World" hat sich mittlerweile zum heimlichen Klassiker entwickelt. Durch die Doppel-Ausgabe in der Alten Oper Frankfurt führt wie gewohnt locker und sympathisch hr3-Morningshow-Moderator Tobi Kämmerer.

Solisten und Gastdirigenten

Weitere Gastdirigenten und Gastdirigentinnen sind in der kommenden Spielzeit unter anderen der ebenfalls ehemalige Chefdirigent Hugh Wolff, Jean-Christophe Spinosi, Eva Ollikainen, Elim Chan, Matthias Pintscher, Anna Handler, Roberto González-Monjas, Michael Wendeberg, Lorenzo Viotti, Maxim Emelyanychev, Richard Egarr und Izabele Jankauskaite. Als weitere international renommierte Solistinnen und Solisten begrüßt das hr-Sinfonieorchester unter anderen Alena Baeva, Clara-Jumi Kang, Roman Borisov, Diyang Mei, Christoph Sietzen und Verneri Pohjola.

Artist in Residence: Kirill Gerstein

Kirill Gerstein prägt die Saison als "Artist in Residence" mit einer besonderen Mischung aus analytischer Tiefe, musikalischer Neugier und hoher Virtuosität. "Diese Residenz ermöglicht es uns, ein sehr vielfältiges Repertoire zu erkunden, die verschiedenen Stücke über Stilrichtungen und Epochen hinweg miteinander zu verbinden und im Laufe einer Saison gemeinsam etwas entstehen zu lassen - zusammen mit den Musikerinnen und Musikern des Orchesters, den wunderbaren Dirigentinnen und Dirigenten und natürlich dem Publikum. Ich freue mich darauf, alle in der nächsten Saison zu treffen und kennenzulernen", sagt Kirill Gerstein, der das hr-Sinfonieorchester schon seit mehr als zwanzig Jahren kennt und ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm pflegt.

Ein Tatort-Klassiker bei "Musik und Film"

Der hr-Tatort "Im Schmerz geboren" galt mit 47 Toten lange als der mit den meisten Leichen. Er wurde unter vielen weiteren Auszeichnungen mit der "Goldenen Kamera" und dem Grimme-Preis geehrt und blieb vielen im Gedächtnis. Nicht nur der Showdown mit Ulrich Tukur als Felix Murot vor dem Wiesbadener Kurhaus hatte Hollywood-Qualitäten. Nun ist der actionreiche Streifen von 2014 auf der großen Leinwand im hr-Sendesaal zu erleben - inklusive des schon damals vom hr-Sinfonieorchester eingespielten Soundtracks. Ein Abend nicht nur für Tatort-Fans!

Musikvermittlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Erstmals organisiert das hr-Sinfonieorchester mit der "Symphony United" ein Mitspielkonzert für Hobby-Musikerinnen und -Musiker. Nach einer erfolgreichen Bewerbung haben diese die Möglichkeit, "side-by-side" mit den Profis ein klassisches Orchesterwerk einzustudieren und im hr-Sendesaal aufzuführen.

Junge Konzerte wie "Let's Dance!" stärken den Zugang zu klassischer Musik für jüngere Zielgruppen. Der Erfolg ist nicht nur dort zu sehen, sondern mittlerweile auch am sehr gemischten Publikum in der "Großen Reihe". Doch nicht nur hier stellt sich das Orchester den veränderten Erwartungen und Hörgewohnheiten der jüngeren Generation, auch beim "Konzert statt Schule" beantwortet Solo-Fagottist Theo Plath die zahlreichen Fragen der hessischen Schülerinnen und Schüler, wenn er zwei Mal in der kommenden Spielzeit vormittags im hr-Sendesaal große Orchestermusik auf Augenhöhe vorstellt. Zudem sind wieder zwei Schultouren durch Hessen geplant sowie ein Familienkonzert.

Gastkonzerte und Tourneen

In der Saison 2026/27 geht das hr-Sinfonieorchester wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China. Das Orchester ist wieder im Wiener Musikverein zu Gast, sowie in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg.

105 Konzerte, davon 84 in Hessen

Insgesamt 105 Konzerte gibt das hr-Sinfonieorchester in der Saison 2026/27, davon 84 in Hessen: Neben den eigenen Konzertreihen in Frankfurt und den Konzerten beim Rheingau Musik Festival ist es im Schlosstheater Fulda, im Stadttheater Gießen, im Congress Park Hanau, bei den Kasseler Musiktagen, bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, bei den Eckelshausener Musiktagen und beim Kronberg Festival zu Gast. Zehn Kammerkonzerte in Hessen runden die umfangreiche Konzerttätigkeit ab.

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