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Meldung vom 05.10.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

„Viola Days“ mit Konzerten, Seminaren und hochkarätigen Gästen

Vom 15. bis 19. Oktober an der Hochschule für Musik Freiburg

Vom 15. bis 19. Oktober 2025 dreht sich an der Hochschule für Musik Freiburg alles um die Bratsche: vom Eröffnungs- bis zum Abschlusskonzert, dessen Programm Studierende während der „Viola Days“ in Workshops und Meisterkursen erarbeiten. Dafür reisen internationale Gäste wie Stephanie Baer (New York) oder die Viola d’Amore-Bratschistin Cecilia Bercovich (Madrid) an. In mehreren Konzerten führen Lehrende und Studierende Solo- und Ensemble-Werke von Johann Sebastian Bach bis zu zeitgenössischer Musik auf.

Neue Veranstaltung

Die „Viola Days“, die 2025 zum ersten Mal an der Hochschule für Musik Freiburg stattfinden, wurden von Viola-Professorin Diemut Poppen initiiert. Neben Konzerten gibt es Workshops und Meisterkurse für Viola zu Themen wie Interpretation, Technik, Lampenfieber, Viola d’Amore, zu zeitgenössischer Musik oder zu Werken der britischen Komponistin und Bratschistin Rebecca Clarke. Dafür reisen Expertinnen und Experten aus Europa und den USA an, etwa die Direktorin der Streicher-Abteilung der „New York City University“, Stephanie Baer, oder Cecilia Bercovich (Madrid), Luca Sanzò (Rom), Corinne Contardo (Lyon) und Vinciane Béranger (Paris). „Unser Programm ist vielfältig und ich freue mich sehr, dass wir so viele hochkarätige und sehr renommierte Gäste willkommen heißen dürfen“, sagt Diemut Poppen. Die Seminare sind kostenlos, offen für alle Interessierten und richten sich an fortgeschrittene Bratscherinnen und Bratscher.

Abschlusskonzert mit Preisverleihung: Wer übt am besten?

Beim Abschlusskonzert „Viola Encore“ am 19. Oktober 2025 wird ein Preis über 1.000 Euro für effektives Üben verliehen, der „Practise Prize Poppen-Baer“, den Diemut Poppen und Stephanie Baer stiften. Diemut Poppen erklärt die Hintergründe: „Es ist, soweit ich weiß, weltweit einmalig, dass ein Preis für das beste Üben verliehen wird, nicht nur für das beste Spielen. Üben ist entscheidend beim Bratsche spielen: Wer Erfolg haben möchte, muss darin sehr diszipliniert und effizient sein. Darauf wird häufig zu wenig Fokus gelegt: Alle schauen immer nur auf das Ergebnis, wir schauen auf den Prozess. Diesen wollen wir belohnen.“ Die Gewinnerin oder der Gewinner darf das allen vorab gegebene und am besten geübte Stück beim Abschlusskonzert vortragen. Das weitere Programm des Abschlusskonzerts wird von Studierenden während der „Viola Days“ mit den Dozierenden erarbeitet. Aufgeführt werden Solo- und Ensemble-Stücke für Bratsche, begleitet von Cello, Kontrabass und Cembalo.

Die „Viola Days“

Tickets an der Abendkasse oder online unter www.mh-freiburg.de/tickets

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