Dayner Tafur-Díaz gewinnt Siemens Conductor Scholarship
Dies beinhaltet die Zusammenarbeit mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker
Der diesjährige Empfänger des Siemens Conductors Scholarships wurde am 9. Juni im Hermann-Wolff-Saal der Philharmonie Berlin ermittelt: Dayner Tafur-Díaz konnte sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Der 26-jährige Dirigent aus Peru überzeugte die Jury durch seine „besondere musikalische Auffassungsgabe und Ausdrucksfähigkeit in seiner Arbeit mit dem Orchester.“ Wer als Dirigentin oder Dirigent im internationalen Kontext nachhaltige Erfolge verzeichnen möchte, benötigt eine herausragende Begabung, unstillbaren Ehrgeiz, viel Durchhaltevermögen – und natürlich auch Unterstützung. Aus diesem Grund haben das Siemens Arts Program und die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker nun bereits zum zweiten Mal das Siemens Conductors Scholarship vergeben.
Mitarbeit an den Projekten der Karajan-Akademie
Das Dirigierstipendium beinhaltet neben einer Mitarbeit an Konzertprojekten der Karajan-Akademie die projektbasierte Assistenz des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko sowie weiterer Gastdirigenten: In der kommenden Saison erwarten Dayner Tafur-Díaz u.a. die Mitwirkung an Proben und Konzerten mit Ivan Repušić und Artist in Residence 2024/25 der Berliner Philharmoniker Seong Jin Cho. Im Rahmen eines Carte blanche-Konzertes der Karajan-Akademie erhält Dayner Tafur-Díaz außerdem die Gelegenheit, sich dem Berliner Publikum vorzustellen.
Sorgfältiges Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren wurde in zwei Schritten durchgeführt: Nach der Sichtung von 69 ausgewählten Bewerbungen haben das Siemens Arts Program und die Karajan-Akademie drei Finalisten zu einer Probenarbeit mit einem Kammerorchester aus Mitgliedern der Karajan-Akademie und einem anschließenden Gespräch eingeladen. In der Jury saßen Andrea Zietzschmann (Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker), Eva-Maria Tomasi (Orchestervorstand und Mitglied der 2. Violinen der Berliner Philharmoniker), Stefan Dohr (Orchestervorstand und Solo-Hornist der Berliner Philharmoniker), Stefan Schweigert (Solo-Fagottist der Berliner Philharmoniker) und Simon Rössler (Geschäftsführer der Karajan-Akademie und Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker) sowie der künstlerische Leiter des Siemens Arts Program, Stephan Frucht.
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