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Meldung vom 27.05.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Statist für Opernproduktion gesucht

„Das Tagebuch der Anne Frank“ an der Oper Chemnitz

Die Oper Chemnitz sucht für die Opernproduktion Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid einen männlichen Statisten im Spielalter von 50 bis 80 Jahren mit sehr guten pianistischen Fähigkeiten und einer ruhigen, charismatischen Ausstrahlung. Die Rolle verkörpert den Komponisten des Werks und wird stumm agieren, muss allerdings eine Seite einer Komposition Grigori Frids auf dem Klavier (nicht auswendig) spielen.

Anne Franks Tagebuch dokumentierte eindrucksvoll ihren Überlebenswillen gegenüber den Schrecken des Holocaust. In ihren Einträgen zeigt sich die junge Autorin als lebenskluge und selbstkritische Beobachterin. Mit Humor und Zuversicht bewahrt sie ihren Glauben an eine friedvolle Zukunft und nimmt doch die Abgründe der Zeit mit großer Klarheit wahr. Anne Franks Schriften wurden inzwischen in mehr als 70 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht, was zeigt, wie sehr ihr Versuch, sich durch das Schreiben in ihrer Lebensrealität zurechtzufinden, die Menschen weltweit bewegt.

Berühmtes Tagebuch als Opernstoff

Der russisch-jüdische Komponist, Maler und Schriftsteller Grigori Frid erlebte den Zweiten Weltkrieg an der Front sowie die katastrophale Nachkriegszeit in der Sowjetunion. Tief beeindruckt von Anne Franks Tagebuch entschloss er sich, eine Oper zu schreiben – ungeachtet des damaligen Verbotes, den Holocaust und jüdische Geschichten zu thematisieren. Er fasste das Buch in eine hochkonzentrierte Oper, die deutlich macht, dass uns Geschichte immer noch und immer wieder angeht. Regisseurin Corinna Tetzel spannt in ihrem Chemnitzer Regie-Debüt einen Bogen zwischen Komponisten, Autorin und Publikum und holt Grigori Frids Oper ins Hier und Heute.

Die Premiere findet am 25. August, 16.00 Uhr in der Städtischen Musikschule Chemnitz statt. Weitere Termine sind am 27., 28. und 29. August geplant.

Interessierte werden gebeten unter Angabe ihrer Kontaktdaten bis zum 7. Juni 2024 eine Mail an statisterie@theater-chemnitz.de zu senden.

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