Igor Markevitch
Concerto for Piano and Orchestra | Cinema Overture | Cantique d'Amour | Lorenzo il Magnifico
Sarah Maria Sun | Jonathan Powell | Rundfunksinfonieorchester Berlin | Johannes Kalitzke
eda records 056
1 CD • 58min • 2025
30.07.2026 • 10 10 10
Igor Markevitch (1912–1983) kennt man mit gut 250 überlieferten Aufnahmen vor allem als stilbildenden Dirigenten, der – selbst von Hermann Scherchen ausgebildet – später Künstler wie Daniel Barenboim oder Herbert Blomstedt entscheidend prägte. Dabei begann seine Karriere sehr früh als aufsehenerregender Komponist. Das von Diaghilev in Auftrag gegebene Klavierkonzert hob der Cortot-Schüler einen Tag nach seinem 17. Geburtstag in London aus der Taufe. Angesichts der wirklich erstaunlichen Qualitäten und der trotz spürbarer Einflüsse Nadia Boulangers und seiner Vorbilder Strawinsky und Hindemith bemerkenswerten Eigenständigkeit seiner Musik eigentlich unverständlich, gab der Maestro das Komponieren vor Ende des Zweiten Weltkriegs, gerade mal 30-jährig, jedoch abrupt auf. Kein Wunder, dass es seine Werke so nie ins Repertoire schafften.
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Marco Polo 8.225076
1 CD • 66min • 1998, 1999
13.04.2004 • 8 8 8
Folge 6 der Orchesterkompositionen des Dirigenten Igor Markevich exponiert zunächst das frische, neoklassizistische Klavierkonzert (1929) – ein beachtliches Concerto Grosso des 16jährigen, wenn auch im Kopfsatz ein bisschen träge in der Durchführung des Materials und nicht ganz der Geniestreich, [...]
Marco Polo 8.225054
1 CD • 57min • 1997
01.08.2001 • 8 6 8
Igor Markevitch war nicht der Dirigent, der zwischendurch mal komponierte. Er war ein eigenständiger Komponist, von seinem Freund Hermann Scherchen hochgeschätzt, der als Dreißigjähriger einen radikalen Karriereschwenk vom Schöpferischen zum Nachschöpferischen vollzog. Das ging so weit, daß er auch [...]

