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Meldung vom 05.11.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Frank Peter Zimmermann bei der Sächsischen Staatskapelle

3. Sinfoniekonzert unter der Leitung von Chefdirigent Daniele Gatti

In der Spielzeit 2024/2025 begrüßt die Sächsische Staatskapelle Dresden mit Frank Peter Zimmermann erstmals einen ihrer Capell-Virtuosen für eine zweite Saison in Dresden. 1965 in Duisburg geboren, feierte er bereits in jungen Jahren beachtliche Erfolge. Inzwischen gastiert Frank Peter Zimmermann bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern rund um den Globus. Bei der Staatskapelle war er erstmals im September 1992 mit Dvořáks a-Moll-Violinkonzert zu erleben. Zimmermann, der auf der Violine 1711 „Lady Inchiquin“ von Antonio Stradivari spielt, wird das Violinkonzert d-Moll von Robert Schumann interpretieren. Ein Werk, das Schumann auf ausdrücklichen Wunsch des jungen Geigers Joseph Joachim komponiert.

Fortsetzung des Schumann-Zyklus und ein Werk von Kaija Saariaho

Schumanns 2. Sinfonie entsteht zu einer Zeit, in der sich der Komponist erst langsam von einem psychischen wie auch physischen Zusammenbruch erholt. Der 3. Satz, das Adagio espressivo, bildet insofern „Schmerzensklänge“ ab und markiert womöglich sogar einen khatarsischen Wendepunkt.

Die preisgekrönten Kompositionen der 2023 verstorbenen Finnin Kaija Saariahos zählen zu den bedeutendsten und meistgespielten Werken in der zeitgenössischen Musikwelt. Die suggestive Kraft, die sich in ihren von poetischer Tiefe durchdrungenen Opern Orchester- und Kammermusiken auf fast malerische Weise entfaltet, will Assoziationen und innere Bilder erwecken. Besonders deutlich wird dies im 2014 uraufgeführten Ciel d'hiver (Winterhimmel), einer Bearbeitung des zweiten Satzes eines zwölf Jahre älteren sinfonischen Werkes. Aus einem von Streichern und Harfen gespielten konstanten atmosphärischen Klangteppich, der Melodiefetzen vorstellt, entwickelt sich ein anhaltender Mahlstrom, mit dem die Komponistin unterschiedliche winterliche Assoziationen hervorruft.

3. Sinfoniekonzert

Karten für das Konzert sind in der Schinkelwache am Theaterplatz (T +49 (0)351 4911 705) oder online unter www.staatskapelle-dresden.de erhältlich.

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