Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Die Staatsoper Hamburg im November
Opernpremieren von "Der Freischütz" und "Dollhouse"
Im November 2024 stehen in der Staatsoper Hamburg gleich zwei Premieren auf dem Spielplan: Am 17. November 2024 im Großen Haus Der Freischütz in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg und unter der musikalischen Leitung von Yoel Gamzou. Am 29. November 2024 wird als Produktion des Internationalen Opernstudios die Oper Dollhouse von Clemens K. Thomas in der opera stabile uraufgeführt. Darüber hinaus sind im Repertoire Don Giovanni mit u.a. Alessio Arduini und Erwin Schrott,Elektra mit Iréne Theorin in der Titelpartie und Luisa Miller mit Selene Zanetti in der Titelpartie zu erleben.
Ballett "Epilog" von John Neumeier an drei Abenden
Das Hamburg Ballett hat im November das Ballett von Cathy MarstonJane Eyre für fünf Vorstellungen auf dem Spielplan. 2016 vom englischen Northern Ballet uraufgeführt, feierte Cathy Marstons vielgelobte Choreografie im Dezember 2023 mit dem Hamburg Ballett seine Deutschlandpremiere. Es war die letzte Kreation als Intendant des Hamburg Ballett. Mit dem intimen, intensiven Ballett Epilog verabschiedete sich John Neumeier bei den Hamburger Ballett-Tagen im vergangenen Juni von der Compagnie, die er 51 Jahre lang geleitet und aufgebaut hat. Nun ist Epilog, Ballett von John Neumeier mit Musik von Franz Schubert, Richard Strauss, Simon & Garfunkel im November dreimal zu erleben. Seit 1973 gehören die Ballett-Werkstätten zum festen Programm des Hamburg Ballett. Initiiert wurde die Veranstaltung von John Neumeier, der sie auch stets selbst moderierte. Demis Volpi setzt am 10. November diese Tradition der Ballett-Werkstatt fort und erweitert den Kreis der Moderierenden um Produktionsbeteiligte.
Kent Nagano am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters
Das 3. Philharmonische Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters am 3./4. November 2024 im Großen Saal der Elbphilharmonie wird geleitet von Kent Nagano. Auf dem Programm steht eine außergewöhnliche Aufführung: Helmut Lachenmanns Tanzsuite mit Deutschlandlied. In der zweiten Konzerthälfte steht Camille Saint-Saëns‘ Orgelsymphonie auf dem Programm. Weitere Informationen unter www.staatsoper-hamburg.de
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.