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Meldung vom 13.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Flashmob mit Beethoven zur Ukraine-Konferenz in Luzern

Beethovens „Ode an die Freude“ mit ukrainischen Sängern und Instrumentalisten

Am Samstag, 15. Juni erwartet die Stadt Luzern und alle Gäste, die sich in der Region aufhalten werden, ein aussergewöhnlicher Event. Um 17:00 werden sich ein Chor aus über 70 ukrainischen Flüchtlingen aus der Schweiz neben Instrumentalisten auf dem zentralen Jesuitenplatz versammeln und Beethovens „Ode an die Freude“, auch bekannt als Europahymne, aufführen. Bei schlechtem Wetter: in der Bahnhofshalle Luzern.

Initiiert von der Musikmanagerin Daniela Majer aus Berlin, wird der Flashmob vom Ukrainian Culture Network unter der Leitung von Werner Schmitt aus Bern getragen. Ihm ist es zu verdanken, dass Chöre aus Bern, Zürich und Lausanne die Reise antreten, um ihren Beitrag zur Ukrainekonferenz zu leisten, die am 15. und 16. Juni auf dem Bürgenstock bei Luzern stattfindet. Die Instrumentalistinnen und Instrumentalisten kommen zum Grossteil von der IMMA (International Menuhin Music Academy) mit Sitz in Gstaad. Aus Luzern stösst der ukrainische Chor Prostir dazu.

Klingendes Symbold des Friedens

Kaum ein anderes Werk der Musikgeschichte strahlt die Emotionalität aus, die gerade in historisch bewegenden Zeiten des Um- und Aufbruchs Kräfte bündelt und ein klingendes Symbol des Friedens und der Freiheit repräsentiert. Dies hat auch der Europarat erkannt, als er 1972 den Chorsatz aus Beethovens letzter Sinfonie zur offiziellen Europahymne ernannt hat. Seitdem wird die „Ode an die Freude“ bei wichtigen politischen Ereignissen und Feierlichkeiten aufgeführt.

Statement der ukrainischen Chorsängerinnen und -Sänger

Für die ukrainischen Chorsängerinnen und -Sänger, die wegen des russischen Angriffskrieges ihre Heimat verlassen mussten, ist es ihre Art, sich bei der Schweizer Gesellschaft für die Gastfreundschaft zu bedanken, vor allem aber wollen sie mit Beethovens „Ode an die Freude“ ihren Appell an die Welt bekräftigen: Frieden und Freiheit für das geschundene Land, auf dem Weg nach Europa!

Dazu die Organisatoren:

Werner Schmitt vom Ukrainian Culture Network: „Der Flashmob ist ein Aufruf zu Frieden in Freiheit. In diesem Sinne ist die Europahymne ein politisches Statement und ein Aufruf, der in die Welt hinausgehen soll. Wir freuen uns, dass so viele Ukrainerinnen und Ukrainer aus dem ganzen Land unserer Anfrage gefolgt sind und mit ihrem Gesang der Europahymne einmal mehr demonstrieren wollen, wo sie ihre Heimat in Zukunft sehen.“

Daniela Majer von DAMACORMUSIC: „200 Jahre nach der Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie und dieses überwältigenden Chorsatzes gibt es kaum ein passenderes Werk, mit dem wir musikalisch zur Ukraine-Konferenz beitragen können. Wir erwarten nichts weniger als einen begeisternden Auftritt der versammelten Chöre, Musiker und Musikerinnen und freuen uns, wenn auch das Publikum vor Ort einstimmt.“

„Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“, heisst es in Schillers Zeilen. Möge die Sprache der Musik da helfen, wo die richtigen Worte manchmal fehlen.

Zu den Organisatoren:

Werner Schmitt

Mitglied des Cor-Teams des Ukrainian Culture Network, zusammen mit Yehudi Menuhin Mitbegründer des Programms MUS-E®, das die Künste in die Schule bringt. Ehemaliger Direktor am Konservatorium Bern, Künstlerischer Direktor des Yehudi-Menuhim-Forums in Bern. www.mus-e.de

Daniela Majer

Musikmanagerin, Gründerin der Agentur DAMACORMUSIC, Communication-Branding-Concepts für klassische Musik, vormals Executive Director von Sony Classical, Projekte in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich. www.damacormusic.com

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