Salzburger Mozartwoche 2024 in eine neue Ära. Mozarts Œuvre ist weiterhin strahlender Mittelpunkt, ist Seele und Inspiration des weltweit bedeutendsten Mozartfestivals, jedoch werden sich in den kommenden Jahren einige andere große Komponisten hinzugesellen, deren Präsenz es erlaubt, sich dem Leben, dem Werk und dem unvergleichlichen Genie aus anderen spannenden Perspektiven anzunähern">

Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 24.05.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ausblick auf die Mozartwoche Salzburg 2024

Rolando Villalzón stellt das Programm vor

Nach fünf Jahren "Mozart pur" startet die Salzburger Mozartwoche 2024 in eine neue Ära. Mozarts Œuvre ist weiterhin strahlender Mittelpunkt, ist Seele und Inspiration des weltweit bedeutendsten Mozartfestivals, jedoch werden sich in den kommenden Jahren einige andere große Komponisten hinzugesellen, deren Präsenz es erlaubt, sich dem Leben, dem Werk und dem unvergleichlichen Genie aus anderen spannenden Perspektiven anzunähern.

Mythen und Legenden um Antonio Salieri

2024 betritt Antonio Salieri die Bühne der Mozartwoche: "Kein Zeitgenosse wird so oft in einem Atemzug mit Mozart genannt wie Salieri. Deshalb ist dieser Komponist die erste und beste Wahl, um den 'Mozart pur'-Zyklus aufzubrechen. In dem ambivalenten Verhältnis der beiden stecken viele Mythen und Geschichten, diese möchten wir nicht nur in Konzerten, sondern als packendes Drama auch in Oper, Schauspiel, Film und anderen spannenden Formaten auf vielfältige Weise beleuchten und erzählen", kündigt Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón an und fügt hinzu: "Salieri war ein großer Komponist, der nur leider das Pech hatte, Zeitgenosse gleich dreier musikalischer Genies zu sein, Beethoven, Haydn und Mozart. Er war Beethovens Lehrer, dirigierte – kurz vor dessen Ableben – die letzte Huldigung an Haydn, und was Mozart betrifft, entspann sich eine Legende rund um Neid, Feindschaft und Mord, die noch heute in vielen Köpfen festsitzt. Interessante Werke sind im Nachgang aus dieser Legende geboren, drei davon werden in Zusammenarbeit mit Salzburger Partner-Institutionen bei der Mozartwoche 2024 zu erleben sein."

Salieri als Bühnen- und Film-Protagonist

So hat Peter Shaffers Theaterstück "Amadeus" Premiere am Salzburger Landestheater, eine Neuproduktion von Nikolai Rimski-Korsakows Oper "Mozart und Salieri" entsteht am Marionettentheater Salzburg und Miloš Formans oscargekrönte Verfilmung "Amadeus" ist ebenfalls Teil des Salieri-Schwerpunkts. Zu diesem Programmfokus kommen noch eine halbszenische Opernaufführung von "La clemenza di Tito", Orchesterkonzerte, Kammermusik, Filme, Führungen, Talks und vieles mehr. Neben Kompositionen von Salieri sind Werke von Haydn sowie seiner Schüler Hummel, Schubert, Beethoven und Franz Xaver Mozart zu hören.

Prominente Künstler und Ensembles

Seit 1956 holt die Mozartwoche die weltweit renommiertesten Mozart-Interpret:innen nach Salzburg. 2024 wird ein hochkarätiger Künstler-Reigen erwartet, darunter Anne-Sophie Mutter, Igor Levit, Joana Mallwitz, Andrés Orozco-Estrada, Sol Gabetta, Jordi Savall, Sir András Schiff, Lahav Shani, Emmanuel Pahud, Isabelle Faust, Antoine Tamestit, Jean-Guihen Queyras, Kristian Bezuidenhout, Avi Avital sowie Ensembles und Orchester wie das Danish Chamber Orchestra mit Ádám Fischer, das Chamber Orchestra of Europe mit Kirill Gerstein, das Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini mit Sabine Meyer, das Baborak Ensemble, das Hagen Quartett und natürlich die Wiener Philharmoniker.

Anzeige

[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige