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Meldung vom 24.09.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Neuer GMD für das Aalto-Musiktheater und die Essener Philharmoniker

Andrea Sanguineti tritt die Nachfolge von Tomáš Netopil an

Andrea Sanguineti wird neuer Generalmusikdirektor des Aalto-Musiktheaters Essen und der Essener Philharmoniker. Diese Entscheidung traf der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) einstimmig in seiner Sitzung am 22. September 2022. Sanguineti tritt zum Beginn der Spielzeit 2023/2024 die Nachfolge von Tomáš Netopil an, der dann in dieser Funktion zehn Jahre lange tätig war. Der Vertrag von Andrea Sanguineti läuft über vier Spielzeiten bis Sommer 2027 und ist somit an denjenigen der neuen Intendantin Dr. Merle Fahrholz gebunden.

Vielseitiger Dirigent

Andrea Sanguineti ist in Essen längst zu einer festen Größe geworden: Zuletzt wurde seine eindringliche Interpretation von Verdis Don Carlo am Aalto-Theater in der vergangenen Spielzeit mit großer Begeisterung aufgenommen. Zuvor dirigierte er hier bereits die Opern Carmen, La Bohème und Dido and Aeneas sowie die Ballette Der Nussknacker und Dornröschen. Zudem stand er im diesjährigen Neujahrskonzert am Pult der Essener Philharmoniker. In der aktuellen Saison wird er am Aalto-Theater die Neuproduktion von Donizettis Lucrezia Borgia leiten. Mit Gastdirigaten etwa an der Deutschen Oper Berlin und der Deutschen Oper am Rhein sowie an den Opernhäusern in Zürich, Graz und Strasbourg konnte er sich national wie auch international profilieren.

Beeindruckende künstlerische Präsenz

Dr. Merle Fahrholz, Intendantin des Aalto-Musiktheaters und der Essener Philharmoniker, betont: „Mit Andrea Sanguineti dürfen wir uns auf einen Dirigenten freuen, mit dem die Essener Philharmoniker sowie die Sängerinnen und Sänger des Musiktheater-Ensembles und des Aalto-Chores in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich und gerne zusammengearbeitet haben, sowohl in Opern- und Ballettproduktionen wie auch im Konzertbereich. Die intensive Arbeit mit dem Orchester und die Mitgestaltung des Konzertprogramms werden in den kommenden Jahren wesentliche Elemente seines Wirkens als Generalmusikdirektor sein. In unseren bisherigen Gesprächen ist deutlich geworden, dass er großen Wert darauf legt, sich in das hiesige Theater- und Konzertleben einzubringen, verbunden mit einer starken Präsenz vor Ort. Das ist auch für mich ein zentrales Kriterium. Ich sehe in unserem zukünftigen GMD einen festen künstlerischen Partner nicht nur in der programmatischen Gestaltung, sondern auch im Austausch mit den künstlerischen Kollektiven, dem Ensemble, den Gastsängern und nicht zuletzt natürlich mit unserem Publikum.“

Gemeinsame Ziele von Intendanz und Dirigent

Bereits mit großer Vorfreude blickt Andrea Sanguineti auf seine zukünftige Aufgabe: „In den vergangenen Jahren hatte ich mehrfach die Gelegenheit, mit den Essener Philharmonikern zusammenzuarbeiten. Jedes Mal hatte ich das schöne Gefühl dabei, dass die Chemie zwischen diesem renommierten Klangkörper und mir bzw. meinen künstlerischen Vorstellungen stimmte. Die Arbeitsweise war stets höchst professionell, freundlich und künstlerisch zielorientiert. Dass zudem mit der Philharmonie und dem Aalto-Theater zwei nicht nur architektonisch, sondern vor allem auch akustisch herausragende Spielstätten zur Verfügung stehen, ist für einen Dirigenten natürlich ein Traum und erachte ich als einer der besten Voraussetzungen für den gemeinsamen Erfolg. Insofern ist es für mich eine besondere Freude, die bereits bestehende Verbindung zu den Essener Philharmonikern nun als Generalmusikdirektor fortzusetzen und zu intensivieren. Eine wichtige, wenn auch nicht einfache Aufgabe sehe ich darin, Musiktheater und Konzert für breitere Publikumsschichten zu öffnen. Daran möchte ich gemeinsam mit Merle Fahrholz in den kommenden Jahren sehr gerne und intensiv arbeiten.“

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